Die "Schulampel" wird auf "Orange" gestellt - Folgen für den Schulalltag

Liebe Eltern,

wie sehr hätten wir uns wohl alle gewünscht, dass wir im neuen Schuljahr von „Corona Maßnahmen“ halbwegs verschont bleiben würden. Leider müssen wir uns von einem „Normalbetrieb“ ab der kommenden Woche verabschieden.

Sämtliche Schulen in unserem Bezirk wurden auf die Ampelfarbe „Orange“ gestellt, wobei ich für alle, die es noch nicht wissen, darauf aufmerksam machen möchte, dass die „Schulampel“ eine andere ist, wie die, welche vom Bund für die Einstufung der COVID - Situation in den einzelnen Bezirken verwendet wird.

Durch die Änderung der Ampelfarbe auf „Orange“ gelten ab sofort zusätzlich zu den bereits eingeführten Maßnahmen erhöhte Schutzmaßnahmen.

· Schulveranstaltungen und schulbezogene Veranstaltungen dürfen nicht mehr durchgeführt bzw. besucht werden.

· Angebote schulfremder Personen bzw. Einrichtungen dürfen nicht mehr in Anspruch genommen werden. Ausgenommen davon sind Personen, die gesundheitliche, physische oder psychische Unterstützungs- und/oder Betreuungsleistungen am Schulstandort erbringen (z. B. SchulpsychologInnen, SchulsozialarbeiterInnen, Pflegepersonal, SprachhelferInnen, Schul- oder StandortassistentInnen).

In unserem konkreten Fall heißt das, dass zum Beispiel der Jausenverkauf der Firma EZEB nicht mehr stattfinden kann. Bitte gebt den Kindern in den kommenden Wochen eine Jause mit.

Weiters bitten wir euch Eltern in Zukunft das Schulhaus nicht mehr zu betreten. Dies gilt auch im Bereich der Garderobe!!!

· Singen und Musizieren im Unterricht in geschlossenen Räumen hat zu unterbleiben.

· Bewegung und Sport ist vorrangig im Freien, jedenfalls aber mit erhöhtem Sicherheitsabstand (zwei Meter) durchzuführen. Kontaktsportarten sind unzulässig.

Da wir in allen Klassen eine Schülerzahl von zwanzig oder mehr Kindern haben, und ein Abstand von 2 Metern in unserem Turnsaal nicht eingehalten werden kann, können in den kommenden Wochen keine Turneinheiten im Turnsaal abgehalten werden. Weil Feld neben dem Schulparkplatz im Herbst immer nass ist, werden wir voraussichtlich auch dort nicht wirklich oft turnen können. Wenn wir eine Runde spazieren gehen würden, müssten wir ab 15 Kindern von einer zweiten Aufsichtsperson begleitet werden, was aber aufgrund des Verbots von „schulfremden Personen“ nicht erlaubt ist. Wie ihr seht – im Gegenstand „Bewegung und Sport“ wird es ziemlich kompliziert.

 

· Auch für unser Reinigungspersonal bedeuten die neuen Maßnahmen einen größeren Arbeitsaufwand. Sämtliche Tische und Gegenstände, mit denen die Kinder in Berührung kommen, müssen nicht nur gewischt, sondern mit Desinfektionsmittel gereinigt werden.

 

Abschließend möchte ich noch bemerken, dass wir von diesen Maßnahmen am Freitag Nachmittag in Kenntnis gesetzt wurden. Es wäre auch für uns Lehrpersonen wesentlich einfacher, wenn wir euren Kindern solche Änderungen schon am Freitag bis zum Unterrichtsende in schriftlicher Form mitgeben könnten.

Diese Regelungen gelten voraussichtlich bis zum 08. November 2020. Falls sich bis dahin an der Situation etwas ändern sollte, werdet ihr natürlich umgehend von uns informiert.

Um die Kommunikation zwischen Schule und Elternhaus zu verbessern, wurde von der Gemeinde Uderns dankenswerterweise das Programm „School Update“ angekauft. Wir haben uns für diese App entschieden, da sie auch schon von den Mittelschulen in Fügen verwendet wird. Ich hoffe, dass wir bis nach den Herbstferien dieses Programm alle problemlos benutzen können. Weitere Informationen zu dieser neuen Software werde ich euch in den kommenden Tagen zukommen lassen.

Vielen Dank für euer Verständnis!

Euer Schulleiter Roman Kainzner mit dem gesamten Lehrkörper!

 

 

 

 

Krisenplan der Volksschule Uderns

Krisenplan im Zuge der COVID-19 Pandemie

VS Uderns

 

 

Mit dem Schulstart am 14. September 2020 soll an der Volksschule Uderns auf eine gute Abstimmung in grundlegenden pädagogischen wie auch organisatorischen Fragen geachtet werden. Mittels Krisenplan sollen von Beginn an transparente und klar geregelte Kommunikations- und Informationswege festgelegt werden.

 

Krisenteam der VS Uderns:

Dipl. Päd. Anja Buttenhauser           KV 1. Klasse

Dipl. Päd. Roman Kainzner               KV 2. Klasse

Dipl. Päd. Evelyn Spindlegger           KV 3. Klasse

Dipl. Päd. Angela Haun                    KV 4. Klasse

 

 

Ampelsystem und Bedeutung der Ampelfarben

 

Ziel der Corona-Ampel ist es, bei lokalen Ausbrüchen möglichst kleinräumige Eingriffe im Bildungssystem zu ermöglichen.

 

Ampelphase GRÜN: Normalbetrieb mit Hygienevorkehrungen

 

  • Möglichkeiten schaffen bzw. anbahnen, Eltern und Kinder digital zu erreichen: TSN-Mail = TirolerSchulNetz: Die Direktion kann alle Erziehungsberechtigten per Mail erreichen.

  • Hygienemaßnahmen (Händewaschen bzw. Desinfektion der Hände) und Abstandsregelungen werden eingehalten.

  • Wo organisatorisch sinnvoll und organisatorisch möglich, werden Aktivitäten ins Freie verlagert (z.B. Turnunterricht).

Ampelphase GELB: Normalbetrieb unter verstärkten Hygienebestimmungen

 

  • Maßnahmen aus dem Bereich GRÜN, zusätzlich

  • Verpflichtendes Tragen von Mund-Nasen-Schutz im Eingangsbereich und außerhalb des jeweiligen Klassenraumes für Eltern/ Erziehungsberechtigte, Kinder und betreuende Personen (Lehrpersonen und Schulassistenz).

  • Hände beim Betreten der Schule desinfizieren (Spender im Eingangsbereich); Lehrperson überwacht das Händewaschen der Kinder beim Betreten der Klasse; es wird auf Desinfektion der Hände bzw. Händewaschen nach der Bewegungspause (Kinder und Lehrpersonen) geachtet.

  • MNS ist für schulfremde Personen verpflichtend zu tragen.

  • Sportangebote werden vorwiegend im Freien (Spielplatz hinter dem Schulgebäude und Sportplatz) wahrgenommen; bei Schlechtwetter im Turnsaal (= keine Kontaktsportarten).

  • Singen nur im Freien oder mit MNS!

  • Regelmäßiges Durchlüften, tägliche Reinigung aller Klassenzimmer.

  • Lehrkräfte achten im Konferenzzimmer auf Distanz.

  • Klassenweise Aufteilung der großen Pause

 

 

Ampelphase ORANGE: Betrieb mit erhöhten Schutzmaßnahen

 

  • Maßnahmen aus dem Bereich GELB, zusätzlich

  • Pausenordnung für die Esspause: Kinder bleiben auf ihren Sitzplätzen

    (= Minimierung von Kontakten).

  • Keine Schulveranstaltungen und Exkursionen!

  • Kein Betreten des Schulhauses durch schulfremde Personen!

  • Kein Singen in geschlossenen Räumen!

 

 

 

 

 

 

 

Ampelphase ROT: Notbetrieb mit Überbrückungsangeboten

 

  • Umstellung auf Distanz-Learning = Lernpakete werden von den unterrichtenden Lehrpersonen in der Garderobe aufgelegt und müssen von den Eltern am Montag abgeholt und am Freitag wieder zurückgebracht werden. Entsprechende Erklärungen bzw. Wochenpläne liegen bei.

  • Ersatzbetrieb am Schulstandort in Kleingruppen mit der Bitte um telefonische Voranmeldung der zu betreuenden Kinder in der Direktion.

    Ein Nachweis über die Berufstätigkeit der Erziehungsberechtigten (beide Elternteile) muss vorgelegt werden.

     

  • MNS ist beim Aufenthalt in der Schule verpflichtend zu tragen!

 

Umgang mit COVID-Verdachtsfall

 

Tritt in der Schule ein COVID-Verdachtsfall auf, ist dieser VERPFLICHTEND der zuständigen Gesundheitsbehörde anzuzeigen:

BH Schwaz (Bezirksgesundheitsbehörde). Weiters ist eine Meldung an das Krisenmanagement der Bildungsdirektion Tirol durch die Schulleitung zu veranlassen.

 

krima@bildung-tirol.gv.at oder 0800/100 360

 

Der Verdachtsfall wird der Schulleitung gemeldet, die die weitere Koordination mit der/den Behörde(n) übernimmt.

Bis zum Vorliegen einer Entscheidung der zuständigen Gesundheitsbehörde wird die betroffene Person im Musikraum unter Wahrung der Hygiene- und Distanzbedingungen „abgesondert“ (betreut). In diesem Raum steht auch eine Liege bereit.

Ab dem Moment, in dem die Gesundheitsbehörde tätig wird, ist den Anweisungen der regionalen Gesundheitsbehörde in jedem Fall Folge zu leisten!

 

Die anderen Schüler bleiben bis zur definitiven Abklärung des Verdachtsfalles in der Klasse und setzen den Unterricht fort.

Um die „K1-Personen“ zu identifizieren, hat jede Lehrperson eine Schülerliste samt einem Sitzplan griffbereit in der Klasse liegen.

 

Weiters sind in jeder Klasse täglich Anwesenheitslisten zu führen und Einträge zu tätigen, wenn sich eine schulfremde Person in den Klassenraum begibt (z.B. Beratungslehrer, Zahngesundheitsvorsorge, Polizei, Kulturservice usw.).

Für Eltern/ Erziehungsberechtigte gilt:

 

Jede Form einer akuten respiratorischen Infektion (mit und ohne Fieber) mit mindestens einem der genannten Symptome (Husten, Halsschmerzen, Kurzatmigkeit, Katarrh der oberen Atemwege, plötzlicher Verlust des Geschmacks-/ Geruchssinnes), für die es keine andere plausible Ursache gibt, soll zu einem Fernbleiben vom Unterricht führen.

Für eine telefonische Abmeldung bzw. Anzeige des erkrankten Kindes durch die Erziehungsberechtigten steht die jeweilige Klassenlehrerin oder die Direktion täglich ab 07:30 Uhr zur Verfügung.

 

Mit dem Schulerhalter (Gemeinde Uderns) wird vereinbart, dass für das Reinigungspersonal ein Reinigungs- und Hygieneplan erstellt wird, in dem die täglichen Arbeitsabläufe dokumentiert und bestätigt werden.

 

Vorkehrungen und Maßnahmen sind entsprechend der Ampelfarben anzupassen.

Bsp: Sollte die Ampelfarbe orange vorliegen, so müssen sämtliche Tische, Tastaturen, usw. täglich desinfiziert werden. Die Niederschrift erfolgt mit Datum, Uhrzeit und Unterschrift (wie in Kaufhäusern).

 

Zur Kenntnis genommen (Krisenteam):

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zur Kenntnis genommen (Bürgermeister):